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Jutta Wiegert vom Verein "Kulturaustausch Hamburg Übersee"
hatte uns angesprochen, ob wir nicht das Michelwiesenfest mit der
Anwesenheit einer Motorfahrgemeinschaft beehren und gleichzeitig auch noch
etwas für eine gute Sache tun wollen.
Natürlich haben wir das Angebot gerne angenommen !
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Tatkräftig unterstützt wurden wir von Hotte und unserem
Haus-und-Hof-Service-Unternehmen "Motorrad-Assistance", sowie von Heinz
(jetzt "Elbe Cruiser"), der seine Daelim in die Reihe der Hanse-Bikes
einreihte.
Unser Dank schleicht Euch nach, Jungs !

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Die Bikerwelt kennt den Michel vornehmlich von der "Mogo-Seite" (Ost-West-Str.),
doch hinter dem Michel auf dem Gelände bis zum Gruner+Jahr Gebäude am
Hafenrand befindet sich eine ansprechend gestaltete Freifläche und hier
startete bereits zum 3. Mal das Michelwiesenfest:
Die treppenartige "Naturbühne" vor dem kleinen Zierteich war zentraler
Veranstaltungsort und dort haben auch wir für unsere Fahrgemeinschaft und
natürlich für unsere Kinderkrebshilfe-Aktionen geworben.
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Bezirksamtsleiter Markus Schreiber eröffnete die
Veranstaltung bei bestem Sonnenschein, der im Tagesverlauf unter der
HB-Kutte fast schon zu qualmenden T-Shirts führte.
Bille & Jörg hatten reichlich Tombola-Ware bereit gestellt und gegen einen
Lospreis von 1 Euro gingen einige CDs und Ähnliches zu Gunsten der
Kinderkrebshilfe über unseren kleinen Standtisch.
Hier in der Hamburger-Neustadt findet man eher keine Spenden-Millionäre,
aber gerade das sehr gemischte und "farbige" Publikum hier am Hafenrand
hatte ein großes Herz für Kinder !
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Natürlich gingen einige Preise auch dann an die kleinen
Loskäufer, wenn es eigentlich Nieten waren.
Das Mädel hier war jedenfalls total happy, als Bille ihr den Gewinn
überreichte :-)
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Diese beiden Mädels mit ihren neuen Täschchen wirkten
allerdings schon etwas suspekt.
Sollten die Hanse-Biker doch an die Gründung eines Gay-Chapters denken ?
:-)
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Auf dem Gelände waren Fressbuden aus aller Welt, bzw. als mobile Vertretung
der vielen Restaurants hier am Hafen verteilt. Vom frittierten Kugelfisch
bis zur obligatorischen Bartzwurst war alles an haben !
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Gernot ging mit dem Loskübel auf Wanderschaft und holte noch so manchen Euro
für die Krebshilfe rein.
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Auf der Bühne liefen einige Samba und Musikgruppen zur Hochform auf !
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Abkühlung bot das Fußfreibad vor der Bühne.
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Der Portugiese nebenan räucherte die Umgebung mit Fischspezialitäten vom
Grill ein.
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Der Flohmarkt bot Artikel aus aller Welt, wie man sie wohl nur hier am Hafen
findet !
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Die Architektur des Gruner+Jahr Gebäudes mag man oder nicht....
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Die Sonne brannte und es wurde heißer.....
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...und noch heißer....
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...und noch heißer....
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Einige suchten Schutz im Schatten doch andere "knallten durch"...
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Von der brennenden Sonne seiner Sinne völlig beraubt, versuchte ein
langjähriges Mitglied der Hanse-Biker den Auftritt des Shanty-Chors mit
einer Eigeninterpretation von Hans Albers "Junge komm nie wieder" zu
unterbrechen. Nachdem er mit Nachdruck von der Bühne entfernt worden war,
faselte er sowas wie "....jetzt zieh ich harte Saiten auf", legte seinen
bisher bekannten Nickname (Schä.....) ab und erschien spontan am HB-Stand
mit seinem neuen DARK-DOG Rückenpatch.
:-))
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Als nächstes lockte er fremde weibliche Besucher zu seinem Bike und erlaubte
diesen gegen "dubiose Gegenleistungen" sogar eine Sitzprobe auf seinem
V-Twin.
Der Wahnsinn hatte seinen Höhepunkt erreicht :-)
Erst nach einem Bad in der mit Eis gefüllten heimischen Badewanne am Abend
und einer
kräftigen Kopfwäsche mit Domestos wurde er langsam wieder klar und
entwickelte sich auf altbekanntes Schäddo-Maß zurück. Was für ein Schock für
den Rest der Mannschaft !
:-)
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Tja, das war das Michelwiesenfest 2004 !
Das Wetter war bombastisch und die Sache hat allen Anwesenden viel Spaß
gemacht.
Ohne viel Aufwand konnten wir eine kleine Summe für die Krebshilfe
einsammeln und dabei noch einen gemütlichen Nachmittag mit Benzingesprächen
und ein wenig Biker-Angeberei vor staunendem Publikum verbringen.
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Alles in allem eine gelungene Aktion an einem sonnigen
Samstag und ich hoffe, im nächsten Jahr sind wir wieder dabei
...es lohnt sich !
Peter
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